Entweder übernehmen Philosophen die Herrschaft oder die bereits regierenden Machthaber werden echte und gründliche Philosophen.

Wenn keines von beiden geschieht, wird das Elend der gewohnten Verhältnisse niemals enden.

[vgl. Platon, Politeia („Der Staat“)]

„Entweder übernehmen Philosophen die Herrschaft oder die bereits regierenden Machthaber werden echte und gründliche Philosophen.

Wenn keines von beiden geschieht, wird das Elend der gewohnten Verhältnisse niemals enden.“

[Platon, sinngemäß aus Politeia („Der Staat“)]

 Unser Warum 

Die Suche nach Wahrheit und Wirklichkeit

krank macht krank

Gegenwärtige Demokratien kranken daran, daß Menschen ein moralisches Urteil abverlangt wird, ohne sich zuvor ein gründliches Urteil über Wahrheit und Wirklichkeit gebildet zu haben.
Es ist hochmütig zu glauben, über das wahre Gute und wahre Böse tatsächlich urteilen zu können, wenn Wahrheit und Wirklichkeit in einer Kultur eine untergeordnete Rolle spielen.

wiederkehrende Revolutionen

Aus Irrtum und Lüge werden durch demokratische Abstimmungen oder soziale Beweise (vgl. u.a. Maskentragepflicht als ein täglich sich wiederholender „Beweis“ für eine vorliegende Pandemie) höchstens in dem Sinne Wahrheit und Wirklichkeit, als daß sie sich immer offensichtlicher als wahre und wirkliche Irrtümer und Lügen zur Schau stellen.
Herrschaftsformen, die sich nicht der Wahrheit verpflichtet haben, verlieren in der Gesellschaft über kurz oder lang ihren Rückhalt und sind somit alles andere als nachhaltige Herrschaftsformen.
Wir wollen eine Herrschaftsform fördern, die sich der Wahrheit verpflichtet fühlt.

Mut oder Angst

Irrtum und Lüge fürchten sich eher vor Wahrheit und Wirklichkeit, als daß sich Wahrheit und Wirklichkeit vor Irrtum und Lüge zu fürchten hätten.

immer noch da

Wahrheit und Wirklichkeit verschwinden nicht, weil einzelne Menschen mit ihnen unschöne Gefühle verbinden oder etwaige Mehrheitsverhältnisse eine andere Sprache sprechen.
Wahrheit und Wirklichkeit sind.

deutscher Idealismus

Um es nochmals zu verdeutlichen:
Über Wahrheit und Wirklichkeit kann demokratisch nicht abgestimmt werden.
Um Wahrheit und Wirklichkeit muß geistig gerungen werden.
Wir sind davon überzeugt, daß das geistige Ringen um Wahrheit und Wirklichkeit insbesondere in jenem Kulturkreis beginnt, welcher auch von anderen Kulturen als das Land der Dichter und Denker bezeichnet wird.
Die Hoffnungen, die andere Kulturen mit ihrer Wertschätzung für und in das Land der Dichter und Denker gesetzt haben und noch immer setzen, werden wir nicht enttäuschen.

einander brauchen

Wir gehen davon aus, daß wir noch Ideologien und Traumata mit uns herumtragen, von welchen wir noch gar nicht wissen, daß diese bislang unser Leben bestimmt haben.
Wir sind alles andere als frei in unserem Geist und brauchen deshalb Diskussionsformate, die auch im Interesse der Selbsterkenntnis ein geistiges Ringen um Wahrheit und Wirklichkeit fördern.

in den Spiegel sehen

Falls die Demokratie gesellschaftlich in Zukunft tatsächlich noch relevant bleiben will, wird sie sich aufrichtig dem geistigen Ringen um Wahrheit und Wirklichkeit zuwenden müssen, anstatt die Kritiker und Gegenstimmen der mehrheitlich abgesegneten Narrative in jeglicher Form zu unterdrücken – selbst dann, wenn die Kritiker solche sind, die der Demokratie im Allgemeinen kritisch gegenüberstehen.
Wenn die Demokratie ihre moralischen Bevormundungsversuche und ihre tyrannischen Tendenzen nicht erkennt, wird sie gesellschaftlich irrelevant.
Wir tun, was wir tun, weil wir uns der Wahrheit und der Wirklichkeit zu stellen haben – ganz egal ob mit oder ohne Demokratie.

mit Michael

Die in der Demokratie einst herangewachsene Meinungsfreiheit hat die Tendenz, die eigene Meinung über die der Mitmenschen stellen zu wollen und diese Tendenz potenziert sich, sobald sich für die eigene Meinung Mehrheiten finden.
Doch eine Meinung ist noch lange keine Wahrheit und läßt somit Raum für zur Wirklichkeit werdende Massenirrtümer, die letztlich den Tyrannen in jedem irrenden Menschen hervorrufen.
Wir wollen eine kulturelle Umgebung schaffen, in welcher die Menschen die Gelegenheit bekommen, den Drachen in sich selbst zu besiegen.

Lebenssinn finden

Um das wahre Warum seines eigenen Handelns umschreiben zu können, muß der Mensch nach Wahrheit streben wollen.
Ohne Wahrheit kein wahres Warum.
Ohne wahres Warum kein tieferer Lebenssinn.
Wir wollen Menschen, die auf der Suche nach ihrem Lebenssinn sind, durch unser Zutun nachhaltig beim Finden ihres Lebenssinns unterstützen.

Vorhersage

Platon malt in der Politeia aus, daß auf Demokratie die Tyrannei folgt, sofern Mensch und Gesellschaft nicht die Philosophenherrschaft in sich selbst finden und etablieren. 

auf Schultern von Giganten

In einer Kultur der wahrhaftigen Dichter und Denker finden wir den fruchtbaren Boden, um die Philosophie (wörtlich „Liebe zur Weisheit“) zum Fundament und Anker des eigenen Lebens werden zu lassen.
Eine solche Kultur wollen wir fördern, weil die gegenwärtig vorherrschende und dennoch verkümmerte Restphilosophie genauso an einem hochmütigen Urteilsvermögen krankt wie die gegenwärtigen Demokratien:
Man versucht ein moralisches Urteil über das wahre Gute und das wahre Böse zu fällen, ohne überhaupt einen größeren Sinn für Wahrheit und Wirklichkeit entwickelt zu haben.

„Wenn Ihr in meinem Worte leben und Dauer finden könnt, so seid Ihr wirklich meine Jünger, und Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und in der Erkenntnis der Wahrheit werdet Ihr die Freiheit finden.“

[Johannes 8:32, Übersetzung nach Bock]

 Unser Wie 

Wie wir die Suche nach Wahrheit und Wirklichkeit fördern wollen

eigenes Denken entwickeln

Wir fordern dazu auf, zu hinterfragen. Wir fordern dazu auf, selber zu denken. Wir fordern dazu auf, miteinander zu reden – auch wenn die Standpunkte unterschiedlicher kaum sein können.

bunt darf es sein

Anstatt Andersdenkende von der Diskussion auszuschließen, öffnen wir den Raum für Diskussionen – einfach, weil wir es können und wollen.

sich spielend begegnen

Wir wirken der zunehmenden Meinungsradikalisierung entgegen, indem wir den Raum dafür anbieten, in welchem sich gegensätzliche Meinungen auf Augenhöhe begegnen können.

Wertschätzung für Kritiker

Wir fördern eine Kultur, in welcher der wahrhaftige Mensch den Austausch mit sachlichen Kritikern sucht. Oder wer wäre dem wahrhaftigen Menschen, der seine eigenen und noch unentdeckten Irrtümer aufgezeigt bekommen möchte, dienlicher als der sachlich-nüchterne Kritiker?

sozialer Austausch

Wir führen zusammen. Bei uns findet weit mehr sozialer Austausch statt als ein bißchen Hin- und Hergeschreibe ...
Zum Vergleich: Jeder Tyrann, Guru oder Ideologe lebt (unbewußt?) das Prinzip von Teile und Herrsche – stört er den sozialen Austausch zwischen Gläubigern und Kritikern bleiben seine Irrtümer und Widersprüche länger unentdeckt.

vor der eigenen Türe kehren

Wer sich in seinen Irrtümern, Widersprüchen und den darauf folgenden Lügen nicht reflektiert, macht sich selbst zu Sklaven, weil er beständig darum bemüht ist, eine Fassade aufrecht zu erhalten, die nicht der Wirklichkeit entspricht.
Wir ermutigen zum Selberdenkenwollen anstatt sich bequem von Autoritäten denken zu lassen – gerade ein Tyrann braucht in seinem Wahn besonders viele Menschen, die ihm seine Irrtümer und Widersprüche auf Grund von eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen aufzeigen können und wollen. 

„Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln:
erstens durch Nachdenken, das ist der Edelste,
zweitens durch Nachahmen, das ist der Leichteste,
und drittens durch Erfahrung, das ist der Bitterste.“

[Konfuzius]

 Unser Was 

Was wir tun, um die Suche nach Wahrheit und Wirklichkeit kulturell zu fördern

Wir veranstalten regelmäßige Dichter&Denker-Kongresse mit Tausenden von Besuchern.
Jeder dieser Besucher hat ein großes Interesse am gegenseitigen und lebendigen Gedankenaustausch.

Dadurch fördern wir einen kulturellen Brauch des geistigen Ringens um Wahrheit und Wirklichkeit.

Was ist mit Dir? Machst Du mit?
Wir suchen noch Verstärkung ...

„Wenn ein ehrlicher Mensch erkennt, daß er irrt,
dann wird er sich entweder seines Irrtums oder seiner Ehrlichkeit entledigen.“

[Unbekannt]

 Martin Matzat 

Der Initiator und Ideengeber

Martin Matzat äußerte in seinem Buch Die Matrjoschka-Matrix – Erkenntnis und Wahrheit bereits den Gedanken, daß eine Gesellschaft das geistige Ringen um Wahrheit, Wirklichkeit und Erkenntnis in ihrer Mitte etablieren müsse, sofern sich weder der einzelne Mensch noch ein ganzes Volk in immer wieder neuen und perfideren Matrix*-Varianten wiederfinden wollen.

Zusammen mit seiner Mannschaft der Dichter&Denker-Kongresse folgen der eigenen Worte nun auch Taten.


*Anm.: Die Matrix-Filme zeigen deutliche Parallelen zu Platons Höhlengleichnis. Und um den Kreis zu schließen: Platons Höhlengleichnis wird in der Politeia ebenfalls erwähnt.